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Bücher Frauenkastration - verschwiegen und verdrängt

Warum Gebärmutter und Eierstöcke nicht zu ersetzen sind und welche negativen Folgen operierte Frauen lebenslang in Kauf nehmen müssen.

Autorin: Mag. Edith Schuligoi

Hilfe von Frauen für Frauen im femica-Forum (femina castrata: kastrierte Frauen): www.femica.at

Information en français

Klappentext

1976. Ich bin 14 Jahre alt und erfreue mich bester Gesundheit – nur manchmal spüre ich ein eigenartiges Druckgefühl im Unterbauch. Die Kinderärztin schickt mich vorsichtshalber zu einer „Frauenärztin“. Diese bohrt mir bei der Untersuchung ihren Finger tief in den Anus, sodass es schmerzt. Mir beginnen die Tränen übers Gesicht zu laufen. Nachdem sie mich erst böse anschnauzt, ich sei wohl schwanger, korrigiert sie sich und meint dann zu meiner Mutter: „Da ist irgendwas auf dem rechten Eierstock – Sie kriegen eine Einweisung ins Spital – Frauenklinik!“
Dort werde ich bald dem Primar und seinem gesamten Team vorgeführt. Viele Männer in weißen Kitteln stehen um mich herum und schauen mich neugierig an, als ich wieder auf dem von mir so gehassten Untersuchungsstuhl Platz nehmen muss. Zumindest ist der Primar nicht so unfreundlich wie die Gynäkologin. Er untersucht wieder vor aller Augen durch den Anus und redet dazu in lateinischen Fachausdrücken, die ich nicht verstehe, mit seinen Kollegen. Als die Untersuchung beendet ist, sagt er zu seinem Oberarzt: „Die Kleine für übermorgen zur OP vorbereiten.“
Nach der Operation zeigt mir die Krankenschwester die waagrechte, 15 cm lange Schnittwunde, direkt beim Ansatz der Schamhaare. Freundlich erklärt der Oberarzt meinem entsetzten Vater, dass man den gesamten rechten Eierstock wegen einer Zyste, größer als eine Orange, entfernt habe. Dann beeilt er sich zu sagen, dass alles gutartig sei und seine Tochter ja noch einen zweiten Eierstock habe, durch den es ohne weiteres möglich sein müsste, später einmal Kinder zu bekommen. Der verbliebene linke Eierstock habe zwar auch eine sehr kleine Zyste, diese habe man aber belassen, damit dieser Eierstock die Funktion des rechten Organs übernehmen könne…

Aus dem Inhalt

- Gebärmutter- und Eierstockentfernung: Familiäre und gesellschaftliche Folgen

- Hormone der Eierstöcke; Sexualität ohne weibliche Sexualorgane

- Weibliche Kastration: als „Wechseljahre“ übersetzt und getarnt

- Internationaler „Wert“ von Gebärmutter und Eierstöcken; pro französische Gynäkologie

- Der Kampf vor Gerichten, Gutachtern und Sozialversicherungen

- Aufklärung und Selbsthilfe: Wissen schützt und hilft

Über die Autorin

Mag. Edith Schuligoi wurde 1962 in Graz geboren. Sie ist verheiratet und Lehrerin für Französisch, Geschichte, Sozialkunde und evangelische Religion. Bereits als junges Mädchen, mit erst 14 Jahren, verlor sie einen Eierstock auf Grund einer gutartigen Zyste. Im Alter von nur 41 Jahren wurde ihr wegen einer weiteren gutartigen Eierstockzyste leider auch der zweite Eierstock entfernt. Diese Operation wirkte sich traumatisch auf ihr ganzes Leben aus. Sie begann zu recherchieren und Kontakte zu Betroffenen und Spezialisten in Europa und den USA zu knüpfen. 2006 gründete sie die Selbsthilfegruppe FEMICA für Frauen ohne Gebärmutter und Eierstöcke und ging im selben Jahr mit der website femica.at online. Neben ihrer beratenden Tätigkeit für andere Betroffene begann sie mit der Öffentlichkeitsarbeit für eine Bewusstseinsbildung über den großen gesundheitlichen Wert der weiblichen Geschlechtsorgane.

Details

Erscheinungstermin: 2012

Format: 17 x 22 cm

Ausstattung: Paperback

ISBN: 978-3-902647-31-3

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Für alle, die nicht warten wollen: Das große Forum zu Schwangerschaft, Geburt und Familienleben, u.a. mit einer speziellen Diskussions-Ecke zur Fruchtbarkeit: www.privatgeburt.de

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Suchworte: Eierstöcke, Gebärmutter, Eierstockentfernung, Kastration von Frauen, kastrierte Frauen, Ovarektomie, Gebärmutterentfernung, Hysterektomie, Kastration, frauenfreundliche Gynäkologie, Aufklärung, Frausein, Vertrauen, Gesundheit, Hormone, Hormonforschung, HRT, Hormonersatz, Östrogen, Progesteron, Testosteron, Sexualhormone, Sexualsteroide, Schilddrüse, Trauer, Schmerz, Isolation, Depression, Missbrauch, Scheidung, Partnerschaft, Sexualität, Libido, Orgasmus, Unterleibsoperationen, Selbsthilfe, Totaloperation, subtotale Hysterektomie, Cervix, Gebärmuttermund, Menopause, Wechseljahre, Postmenopause, Klimakterium, klimakterisches Syndrom, hormonelle Ausfallserscheinungen, Hormonentzug, Östrogensturz, Testosteronsturz, Hormonmangelerscheinungen, Hormonmangel, Knochendichte, Osteoporose, Herz- Kreislauferkrankungen, Hitzewallungen, Inkontinenz, Blasenschwäche, Nervenverletzung, Migräne, Schwindel, Scheidentrockenheit, Scheidenatrophie, Atrophie, Geschlechtsorgane, Sexualorgane, weibliche Identität, Fortpflanzung, Gewichtszunahme, Fettstoffwechsel, Müdigkeit, Energieverlust, Kraftlosigkeit, Panikattacken, Herzrasen, Verstopfung, Konstipation, Zyklus, Zyklusbeschwerden, unregelmäßiger Zyklus, Brustspannen, Brustziehen, Sexualhormone, Erotik, Knochenbruch, Figur, Gewicht, Bauchfett, Endokrinologie, endokrine Drüsen, Parkinson, Demenz, Östrogenmangel, Testosteronmangel, Androgene, DHEA, Androgenmangel, Progesteronmangel, Schmierblutungen, Ausfluss, Scheideninfektion, Monatsblutung, hormonelle Veränderung, Hormonpflaster, Periode, Blaseninfektion, trockene Schleimhäute, trockene Haut

Castration féminine - Cachée et refoulée

Pourqoi l’utérus et les ovaires sont irremplaçables et avec quelles conséquences négatives les femmes opérées doivent s’arranger à vie.

Auteur: Mag. Edith Schuligoi

www.femica.at

Texte du rabat

1976. J’ai 14 ans et je suis en bonne santé – seulement quelquefois je ressens une drôle de pression au bas-ventre. La pédiatre m’envoie par précaution chez une «femme gynécologue».Celle-ci perce son doigt de façon douloureuse dans mon anus lors de l’examen. Des larmes commencent à couler sur mes joues. Puis elle m’engeule méchamment d’être bien eneinte, elle se corrige et dit à ma mère : «II y a quelque chose sur l’ovaire droit – je vous donne une admission pour l’hôpital – clinique gynécologique.» Là-bas on me présente bientôt auprès du profeseur et de toute son équipe. Beaucoup d’hommes aux blouses médecins blanches m’entourent et me regardent curieusement, lorque je dois prendre place sur la chaise gynécologique tant détestée. Il m’examine encore au grand jour par l’anus en parlant avec ses collègues en termes latins, que je ne comprends pas. Après l’examen il s’adresse à son médecin-chef : «Préparez la petite pour l’opération après-demain.» Après l’opération l’infirmerière me montre la cicatrice, 15 cm de long, juste au commencement des poils du pubis. Le chef-médecin explique gentiment à mon père interloqué qu’on m’a enlevé tout l’ovaire droit à cause d’un kyste plus grand qu’une orange. Puis il se dépêche de dire que tout est bénign et que sa fille a quand même le deuxième ovaire grâce auquel il devrait être possible d’avoir des enfants plus tard. L’ovaire gauche aurait aussi un petit kyste, celui-ci on a laissé sur place pour que cet ovaire puisse assumer la fonction de l’organe à droite.

Du contenu

• Ablation de l’utérus et des ovaires: conséquences familiales et sociales
• Hormones des ovaires ; sexualité sans organes sexuels
• Castration féminine : traduite et cachée comme « ménopause »
• « Valeur » internationale de l’utérus et des ovaires ; pro gynécologie française
• Le combat auprès de la cour de justice, des experts, de l’Assurance Maladie
• Information et entraide : le savoir protège et aide

Auteur

Mag. Edith Schuligoi est née à Graz en 1962. Elle est mariée et professeur de français, d’histoire et de religion protestante. Elle a perdu un ovaire déjà comme jeune fille à l’âge de 14 ans à cause d’un kyste bénign. A l’âge de seulement 41 ans on lui a enlevé malheureusement aussi le deuxième ovaire à cause d’un autre kyste bénign. Cette opération a eu un effet traumatisant sur toute sa vie. Elle a commencé à rechercher et à établir des contacts avec d’autres concernées et avec des spécialistes en Europe et aux Etats-Unis. En 2006 elle a fondé le groupe d’entraide femica.at pour des femmes sans utérus et sans ovaires et (en même année) elle a créé le site Internet du même nom. A part de son travail de consultant pour d’autres concernées, elle a aussi commencé avec le travail public pour une formation de la concience sur la grande valeur pour la santé des organes sexuels féminins.

Détails

Date de parution prévue: 2011
Format: 17 x 22 cm
ISBN : 978-3-902647-31-3
Paperback

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TV-Beitrag

ORF, Magazin "THEMA", 2. August 2010 (Wiederholung), 21.00 Uhr: "Sex auf Krankenschein"

Sendeinfos durch den ORF:

Nach der Entfernung ihrer Eierstöcke litt die 47jährige Edith Schuligoj nicht nur unter Depressionen, sondern auch unter dem Verlust ihrer Libido. „Es war eine große Belastung für mich und meine Ehe“, sagt die Französischlehrerin. Sie fand ein Medikament, das ihr hilft – doch die Kassen sahen fehlenden Sex bisher nicht als Gesundheitsproblem und weigerten sich, zu zahlen. Jetzt müssen sie es tun. Das hat die Steirerin vor Gericht erkämpft. Tausenden Frauen nach einer sogenannten „Totaloperation“ könnte so geholfen werden. Nun will auch Anton M., dessen Potenz seit einer Prostata-Operation gestört ist, durchsetzen, dass er Viagra auf Krankenschein bekommt. Eine THEMA-Reportage von Bert Ehgartner.

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