Am Ende aller guten Hoffnung
Am Ende aller guten Hoffnung

Am Ende aller guten Hoffnung

Sterbehilfe im Mutterleib? (Erfahrungsbericht zum Thema Schwangerschaftsabbruch)

Autorin: Sandra Wiedemann

Erscheinungstermin: November 2014
Umfang: 252 Seiten
Format: 15,5 x 22 cm
Ausstattung: Paperback
ISBN: 978-3-902943-61-3

 24,90 (as of 5. April 2016, 11:15) inkl. USt.

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ISBN eBook: 978-3-902943-62-0

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Die vierunddreißigjährige Sandra ist überzeugte Optimistin mit schier unerschütterlichem Vertrauen ins Leben. Den vermeintlich „guten Draht nach oben“ will sie sich zunutze machen und bittet um die Erfüllung ihres Herzenswunsches: Nach dem putzmunteren Sohn soll eine kerngesunde Tochter das Familienglück krönen.

Das Universum „liefert“ zwar unverzüglich – allerdings mit einem furchtbaren Fehler, wie sich in der 25. Schwangerschaftswoche herausstellt. Die brutale Prophezeiung der Ärzte, das vollkommen gesund geglaubte Kind sei nicht lebensfähig, bringt die heile Welt der werdenden Mutter zum Einsturz.

Gleichzeitig wird eine schier unmenschliche Entscheidung von der Schwangeren gefordert: untätig abwarten, bis das Schlimmste eintritt – oder dem Schicksal vorgreifen und ihr ungeborenes Baby erlösen.

„Am Ende aller guten Hoffnung“ ist der ehrliche Erfahrungsbericht einer jungen Mutter zum Thema Schwangerschaftsabbruch.

Prolog

Abtreibung? In Auftrag gegebener Mord am eigenen Kind? Für viele ein heiß diskutiertes Tabuthema. Für mich schon seit jeher Ursprung des Bösen – und absolut undenkbar!

Was aber, wenn etwas passiert, das die eigenen Überzeugungen komplett ins Wanken bringt? Was, wenn man erfährt, dass das absolute Wunschkind, das man unter dem Herzen trägt, keine Chance auf Leben hat? Dass es nur geboren werden würde, um kurze Zeit später jämmerlich zu sterben?

Gibt einem das nicht doch das Recht, diese hoffnungslose Schwangerschaft vorzeitig abbrechen zu lassen? Hat man als verantwortungsvoller Mensch sogar die Pflicht dazu? Oder muss man den Dingen trotzdem ihren Lauf lassen, ohne einzugreifen? Dieses Wissen einfach verdrängen und der Dinge harren, die da kommen werden? Wäre das der bessere Weg? Besser für wen? Für einen selbst? Für das ungeborene Kind?

Auf diese Frage gibt es keine wirkliche Antwort. Keine Patentlösung. Als werdende Mutter ist es eigentlich absolut unmöglich, solch eine Entscheidung zu treffen. Und doch wird man gezwungen, sich zu entscheiden. Ob man will oder nicht.

Sobald man die schreckliche Wahrheit erfahren hat, gibt es kein Zurück mehr, kann man sich nicht mehr unwissend stellen. Sobald man vom „Baum der Erkenntnis“ gegessen hat – der laut Bibel schon Adam und Eva zum Verhängnis wurde -, beginnt der grausame Gewissenskonflikt. Der Alptraum, aus dem es kein Erwachen gibt.

Ich selbst habe genau das erlebt. Das Unfassbare wurde für mich Wirklichkeit. Es war ein überaus schmerzhafter innerer Prozess, der viele Fragen und noch mehr Zweifel aufgeworfen hat. Doch letztendlich habe ich mich entschieden. Irgendwann inmitten des ganzen Chaos kam ich an den Punkt, an dem mir klar wurde, dass es für mich nur einen Weg gibt – nur einen Weg geben kann.

Sandra WiedemannAutorin Sandra Wiedemann

Sandra Wiedemann (*1978) ist dreifache Mutter. Ihr erstes Buch, „Am Ende aller guten Hoffnung – Sterbehilfe im Mutterleib?“, sorgte medial für Aufsehen, denn selten zuvor wurde aus Sicht einer Betroffenen so ehrlich und aufwühlend über die innere Zerrissenheit Pro und Contra Spätabbruch geschrieben. Mit „Zurück zum guten Bauchgefühl“ legt die Autorin nun die Fortsetzungsgeschichte über ihre heiß ersehnte Folgeschwangerschaft vor.

 

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