Wann kommt die Sonne?

PSC – Eine Krankheit bestimmte mein Leben | Autorin: Katja Konwer

Die Website der Autorin besuchen: www.psckatja.de

Erscheinungstermin: August 2009
Umfang: 104 Seiten
Format: 14 x 22 cm
Ausstattung: Paperback
ISBN: 978-3902647214

 14,90 (as of 5. April 2016, 11:19) inkl. USt.

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ISBN eBook: 978-3-902943-26-2

€ 9,99 inkl. USt.

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Mein Name ist Katja Konwer und ich habe am 8.März 2006 eine Spenderleber bekommen.

Als die Ärzte 1993 nach zweijähriger Krankheitssuche endlich herausfanden, was für eine Krankheit ich habe, war ich gerade einmal 20 Jahre alt. Ich erinnere mich noch daran, als wäre es gestern gewesen. Die Untersuchung war vorbei, ich wurde auf den Flur geschoben und eine junge Ärztin beugte sich über mein Bett. Sie sagte: „Sie haben eine PSC. Wie es aussieht, werden Sie spätestens in einem Jahr eine Spenderleber benötigen.“

Ich lag da so in diesem Bett und dachte: Redet die mit mir? Welche Krankheit habe ich? Spenderleber? Ich will nächstes Jahr noch nicht sterben!

Anfangs konnte ich mich mit dem Gedanken Transplantation nicht abfinden. Dazu ging es mir noch zu gut. Aber mit den Jahren merkte ich, dass die Krankheit fortschritt. Alle paar Monate war ich Dauergast im Krankenhaus und der immer stärker werdende Juckreiz brachte mich fast um den Verstand. Ich fühlte mich schlapp und verlor oft meinen Lebensmut.

Meinen Hausarzt fragte ich damals: „Warum ich?“

Darauf antwortete er mit drei kurzen Worten: „Warum Sie nicht?“ .

Leserstimmen

“Katja Konwer ist an einer chronischen Leberentzündung erkrankt. Sie verarbeitet mit ihrem Tagebuch ihre Ängste, Sorgen und Hoffnungen. Die Krankheit verläuft schubweise, bittere Tage wechseln mit fröhlichen Tagen ab. Katja funktioniert in ihrem Job als Arzthelferin. Kein Patient oder Kollege bemerkt, wie schlecht es ihr wirklich geht. Doch für alle schönen Dinge nach Feierabend hat sie keine Kraft mehr. Über mehrere Jahre ist sie Stammgast bei Ärzten und in verschiedenen Krankenhäusern. Die Primär sklerosierende Cholangitis (PSC) ist als Krankheit nicht überall bekannt und deshalb gehen die Meinungen über Behandlungsmethoden schon bei den Ärzten auseinander. Katjas Lebensqualität verschlechtert sich trotz Behandlung immer mehr, so dass ihr als Ausweg nur eine Transplantation bleibt. Eine schwere Entscheidung für jeden, der ein Organ erhält und mit dem Tode ringt. Katja holt sich Rat und findet Trost und Stärke in ihrem Glauben. Familie und Freunde lassen sie in dieser schweren Zeit nicht allein. Innerlich gut vorbereitet lässt sie sich auf die Liste für Organempfänger setzen und wenige Zeit später erhöht sich noch die Dringlichkeitsstufe. Als es soweit ist, dreht sich das Gefühlskarussell. Katja hält in ihrem Tagebuch alle Gedanken fest. Die Transplantation gelingt und sie schafft es zurück ins Leben! Schon wenig später setzt sie sich für Organspende bei einem Gottesdienst ein.” (Christine Dittmann)

“So ist es eine Geschichte voller Botschaften. Die wichtigste formuliert die Autorin selbst: ‘Gib dich nicht auf!’ Was sonst noch wichtig ist, ergibt sich aus den geschilderten Erfahrungen, vor allem aus den negativen: Ein guter Hausarzt. Ein festes Krankenhaus, in dem die Ärzteschaft und das Pflegepersonal fachlich kompetent sind und verständnisvoll mit den Patientinnen und Patienten umgehen.Und man braucht den Mut, den Mund aufzumachen, damit man nicht nur das Objekt der Behandlung ist, über das gesprochen wird, sondern damit man mitreden, Fragen stellen und mitentscheiden kann. Denn es geht um das eigene Leben. Nicht zuletzt ist das Buch ein Aufruf an jeden, sich mit dem Thema Organspende zu befassen und die eigene Entscheidung auf einem Organspendeausweis zu dokumentieren. Das Buch ist ergänzt durch einen Brief an die Organspenderin oder den Organspender und seine Familie, Geleitworte des Facharztes Prof. Dr. Beuers (Amsterdam) und des Arbeitskreises PSC der DCCV, eine kurze Schilderung der Transplantationsphase aus der Perspektive von Katjas Schwester, Fotos, medizinische Informationen zur PSC, ein Glossar mit medizinischen Fachbegriffen, Literaturhinweisen und Organspendeausweisen zum Ausschneiden. So ist es für persönlich Betroffene, Angehörige, Fachleute und Interessierte eine lohnende Lektüre.” (Susanne in der Smitten, DCCV)

Katja Konwer

Katja Konwer, Jahrgang 1972, legt mit „Wann kommt die Sonne?“ ihr erstes Buch vor. Die Geschichte um ihre Lebererkrankung nimmt den Leser gefangen und zeigt, wie schnell ein zuvor gesunder, junger Mensch innerhalb kurzer Zeit auf ein Spenderorgan angewiesen sein kann.

Dieses Buch ist mehr als ein Gesundheitsroman, es ist vor allem auch ein großes Dankeschön an Katjas unbekannten Organspender, der von dieser Welt ging und der Autorin des vorliegenden Buches somit ein Weiterleben ermöglichte.

 

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