Drache Hatschi und die Ritter des Immunsystems (Empfohlen vom DAAB – Deutscher Allergie und Asthmabund e.V.) (MIKROMAKRO)

Ein interaktives Abenteuer zu Heuschnupfen, Allergien und Abwehrkräften

Empfohlen vom DAAB (Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V.)
Autorin: Verena Herleth | Illustriert von Anna Grill

Erscheinungstermin: Oktober 2020
Umfang: 72 Seiten
Format: 21 x 15 cm
Ausstattung: Paperback, 20 farbige Illustrationen, zahlreiche s/w-Illustrationen
ISBN: 978-3-99082-060-5

€ 14,90 inkl. USt.

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ISBN eBook: 978-3-99082-061-2

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Warum bloß niest Drache Hatschi viel öfter als seine Artgenossen? Bereits kurz nach seiner Geburt stößt er die für Drachen typische Stichflamme aus, und – ha-, ha-, hatschi! – schon ist klar, wie der kleine Hatschi heißen soll.

Weil das ständige Feuerspeien jedoch nicht nur unpraktisch, sondern auch gefährlich für Hatschi und seine Umgebung ist, muss dringend eine Lösung gefunden werden. Wie gut, dass sich Doktor Hase mit dem Niesen und seinen Ursachen auskennt. Er vermutet, dass Hatschi unter einer Allergie leiden könnte. Ein Test bringt die Gewissheit. Von nun an kann dem kleinen Hatschi wirkungsvoll geholfen werden und das lästige Stichflammen-Niesen gehört endlich der Vergangenheit an. Naja, fast, denn manchmal – ha-, ha-, hatschi! – niest Hatschi natürlich immer noch in seine Flügel.

Im abenteuerlich illustrierten Bilderbuch für Kinder ab dem Kindergartenalter dreht sich alles ums Niesen und die verschiedenen Ursachen von Allergien. Begleitende Anregungen für kleine und große (Vor-)Leser fördern das individuelle Verständnis, wie das Immunsystem und die Körperabwehr funktionieren, um gesund zu bleiben.

Band 9 der Buchreihe MIKROMAKRO für neugierige Kinder

In Verenas Buchreihe MIKROMAKRO sind zu Gesundheitsthemen bislang außerdem die Bücher „Hamster Henri isst glutenfrei – Das Bilderbuch zur Zöliakie„, „Die roten Fünf – Das Bilderbuch zu Nahrungsmittelunverträglichkeiten“ und der Jugendroman „Hey Darmzotte“ erschienen.

Textauszug

Heya, ich bin der Drache Hatschi. Rate mal, warum ich so heiße!

Bestimmt hast du es gewusst: Ich werde Hatschi genannt, weil ich jeden Tag sehr oft niese.

Als ich vor einiger Zeit aus meinem Drachenei geschlüpft bin, fragte mich meine Drachenmutter:

„Und du, mein Kleiner? Wie willst du gerne heißen?“

In diesem Moment juckte meine Nase, wie so oft, und ich antwortete:

„Ha-, ha-, hatschi!“

So nieste ich und eine kleine Stichflamme schoss aus meinem Mund, ganz knapp an Mamas Kopf vorbei.

Sie lachte und beschloss:

„Hatschi! Das ist ein schöner und passender Name für dich!“

Es gibt also diese eine, klitzekleine Schwierigkeit, wenn man als Drache so viel niesen muss.

Hast du da eine Idee?

Genau: Wir Drachen stoßen bei jedem Hatschi eine Stichflamme aus – kleiner Drache, kleine Stichflamme, großer Drache, große Stichflamme.

Zumindest, wenn wir den Mund beim Niesen aufmachen.

So kam es, dass ich Mamas heilige Schuppensammlung bereits verstorbener Drachen abfackelte, Papas gefangener Prinzessin die Haare verbrannte, Tante Othelias kampflustigen Ritter verscheuchte und Omas Skelettsammlung aller bislang bezwungenen Feinde verkokelte.

Ich versuchte alles Mögliche, um ja kein Feuer beim Niesen zu speien.

Hast du eine Ahnung, was ich alles probiert habe?

Sehr gute Ideen. Das werde ich demnächst ausprobieren.

Also, ich nahm mir fest vor, den Mund geschlossen zu lassen, doch mein Feuerstrahl verbrannte mir die Lippen und aus meinen Ohren kam beißender Rauch, der bis ins Weltall stank.

Ich trank vor dem Niesen schnell ein Glas Wasser, aber das wurde in Millisekunden zu heißem Wasserdampf, der sich in einer megamäßig großen Explosion entlud und unsere Höhle sowie unseren Drachenberg erzittern ließ.

Alle Nachbardrachen kamen angerannt, weil sie dachten, es gäbe ein Erdbeben!

Schließlich nahm ich mir vor, immer in eine unbewohnte Höhle zu niesen.

Das klappte zwar sehr gut, doch logischerweise war nicht immer eine Höhle in der Nähe.

Am schlimmsten war es, wenn wir Drachenkinder auf der Wiese hinter dem Drachenfelsen Verstecken spielten.

Warum wohl?

Ich versteckte mich wunderbar in all dem großen Gras und zwischen den wundervollen Blumen. Allerdings musste ich dauernd niesen und Rauch oder Feuer verrieten mein Versteck.

So wurde ich immer als Erster entdeckt.

Das war total doof.

Da mir zusätzlich die Augen zuschwollen und ich nur noch verschwommen sah, konnte ich die anderen auch nicht finden.

Ich sah die Umgebung ungefähr so wie auf diesem Bild.

Könntest du mir helfen, meine Drachenfreunde zu finden?

Als Doktor Hase vor dem Drachenland in die Wohnung bei den drei Hügeln einzog, beschloss meine Mutter, dass wir ihm von meinen Niesattacken und den zugeschwollenen Augen erzählen sollten.

Vielleicht hatte er ja eine Idee, warum ich so anders als meine Drachengeschwister war.

Wir flogen also zu seiner Praxis.

Als wir vor der Praxis von Doktor Hase standen, musste ich … Ja, was wohl?

Genau … du sagst es: Niesen!

Leider gab es in der Nähe keine Höhle und ich nieste mit einer gewaltigen Stichflamme auf das wunderschöne Türschild.

Natürlich konnte man danach nichts mehr darauf lesen und die Patienten von Doktor Hase irrten so lange in der Gegend herum, bis der Arzt für ein neues Schild sorgte.

Einführung zum interaktiven Teil für Kinder und Erwachsene

Liebe LeserInnen, liebe Kinder, liebe Mütter und Väter,

vielen Dank, dass ihr dieses Buch gemeinsam gelesen habt. Vielleicht gab es hierfür einen konkreten Anlass oder aber das Buch fand seinen Weg ohne erkennbaren Grund zu euch.

Hier erklärt Hatschi, der niesende Drache, was im Körper geschieht, wenn man an einer Allergie leidet.

Manchmal bringen Kinder Allergien scheinbar ins Leben mit oder entwickeln diese im Laufe ihrer Kindheit. Ist man als Elternteil nicht selbst von der Thematik betroffen, stellen sich viele Fragen. Hilfreich ist es in diesem Fall, Kinderarzt/Kinderärztin oder AllergologIn aufzusuchen.

Zumeist bestätigt ein Haut- oder Bluttest die Allergie. Jetzt können weitere Schritte durchdacht und im Sinne des Kindes geplant werden.

Denke ich an meine Kindheit mit Allergien zurück, gab es viele Einschränkungen. Allergietabletten reduzierten zwar die Symptome, dennoch konnte ich mich den Allergenen nicht unbegrenzt aussetzen.

So waren für mich Picknicks im tiefen Gras, Verstecken in Maisfeldern oder das Mithelfen bei der Heuernte gestrichen. Auch Ausflüge speziell Fahrradtouren am 1. Mai endeten mit zugeschwollenen Augen und Niesattacken, wovon ich mich mehrere Tage erholen durfte.

Reiten kam für mich ebenfalls nicht in Frage. Oft schaute ich sehnsüchtig meiner Schwester zu, die Reitstunden bekam.

Ich verlagerte meine Interessen in die kreative Richtung. Manchmal war ich übermütig und spürte die Auswirkungen der Allergien.

Ich durchlief eine Hyposensibilisierung, die vielversprechend war, meine Allergien jedoch nicht auslöschte.

Rückblickend stelle ich fest, dass es Jahre in meinem Leben gab und gibt, in denen ich deutlich weniger Allergiesymptome verspür(t)e.

Offenbar gibt es eine Verbindung zu meinem Erholungsgrad im Alltag: Bin ich ausgeruht und emotional positiv gestimmt, erfahre ich weniger Allergiesymptome als unter Stress.

Auch Kinder können mit dem richtigen Wissen schon früh Verantwortung für sich und ihre Handlungen übernehmen. Sie erfahren am eigenen Körper, was ihnen vielleicht nicht so guttut und was ihnen hilft – beispielsweise die abendliche Dusche nach dem Spielen draußen.

Zum anderen sind auch wir als Eltern gefordert. Oft ist es eine Herausforderung, unseren Kindern zu ihrem Besten gewisse Aktivitäten zu verbieten – oder sie nicht ständig zu bemitleiden.

Jeder Körper hat seine eigenen Seiten, die besonderer Zuwendung bedürfen. Wir können den Umgang zu Allergiezeiten positiv gestalten und das Beste aus der Situation machen.

Mögen Sie Ihr Kind zuversichtlich mit Geduld und Experimentierfreude begleiten. Möge sich die eine oder andere Allergie nach einiger Zeit vermindern oder sogar ganz verschwinden.

Auf den folgenden Seiten möchte ich Kinder und Erwachsene dazu einladen, sich mit den Inhalten dieses Buches noch einmal anders zu beschäftigen, Dinge zu notieren oder selbst etwas zu malen.

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Verena Herleth

Verena Herleth, geboren 1980, leitet bei edition riedenburg die Buchreihe "MIKROMAKRO". Sie studierte Diplom-Sozialpädagogik. 2015 verstarb ihre Tochter Leona eine Woche vor der Geburt.  Verena Herleth, Autorin bei edition riedenburgFür "Vergebliches Warten" gestaltete Verena die Bilder für ihren damals 3-jährigen Sohn.  Möge das Buch für alle trauernden (Geschwister-)Kinder, Eltern und Familien hilfreich sein.

Das Thema „Zöliakie“ beschäftigte sie seit ihrer Schulzeit, als ihre beste Freundin an Glutenintoleranz erkrankte. Jahre später war Verena als Lehrerin tätig und vermisste ein Jugendbuch, das die Thematik aufgriff und auch als Klassenlektüre geeignet gewesen wäre. Kurzerhand griff sie zu Stift und Papier und schrieb Carinas Geschichte auf. Sie nannte ihren Jugendroman zur Zöliakie "Hey Darmzotte!".

Für Kinder ab 4 Jahre hat sie in ihrer Buchreihe "MIKROMAKRO" als Band 2 das Bilderbuch zur Zöliakie, "Hamster Henri isst glutenfrei", getextet und illustriert.

Ebenfalls für Kinder ab 4 Jahre beschäftigt sie sich im Band 3 ihrer Buchreihe "MIKROMAKRO" mit dem Thema Seelenleben nach dem Tod, und zwar im Kinderbuch "Cato, der Seelenträger".

Band 4 von MIKROMAKRO nimmt das - nicht immer ganz einfache - Lernen unter die Lupe, und zwar im humorvollen Buch "Hilli legt ihr erstes Ei".

Band 5 behandelt in "Die roten Fünf" Nahrungsmittelallergien bei Kindern.

Band 6, "Trotzdem großer Bruder", ist für alle Geschwisterkinder, die wissen wollen, wo ihr Sternengeschwisterchen im Himmel wohnt.

Band 8, "Mama und Papa heiraten", ist für alle Kinder, deren Eltern sich vermählen.

Band 8, "Nayas große Sternenschwester" ist für alle kleineren Geschwister von Sternenkindern, die ihr Sternen-Geschwisterchen nur aus Erzählungen kennen.

Band 9, "Drache Hatschi und die Ritter des Immunsystems" ist für alle Kinder, die Interesse an Heuschnupfen, Allergien und dem Immunsystem haben.

Bücher von Verena Herleth

Anna Grill

Anna Grill, geboren 1996, studierte Grafikdesign in Sankt Pölten und Illustration in den englischen Cotswolds. Der Schwerpunkt ihrer Arbeiten liegt auf dem Fantastischen. Mit Liebe zum Detail Anna Grill, Illustratorin bei edition riedenburgfüllt sie neu entstehende Welten und ermöglicht so insbesondere Kindern, komplexe und symbolhaltige Bilder früh zu lesen und zu verstehen. Während der Entstehung von Drache Hatschi hat sich Anna besonders gerne in der Praxis von Doktor Hase aufgehalten, einem Ort des Wissens und der behütenden Zuflucht.

Bücher von Anna Grill

 

Drache Hatschi und die Ritter des Immunsystems – Leseprobe